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Schub für die Spiesbahn

Mit Hilfe des LC Unterwalden steuert die Spiesbahn in eine sichere Zukunft und leistet gleichzeitig Pionierarbeit für andere Kleinseilbahnen.

Die Erleichterung stand der Familie Durrer, Betreiber der Luftseilbahn Fellboden-Ober-Spies in Nidwalden, bei der Überbringung des Checks über 10‘000.- Franken durch die Delegation des LC Unterwalden ins Gesicht geschrieben. Denn dank dem Beitrag vom Lionsclub Unterwalden sowie der Mithilfe durch die „Freunde der Seilbahnen“ sowie dem Seilbahnverband Nidwalden“ kann die dringend notwendige technische Sanierung an der Bahn finanziert werden. Die Bahn sichert die Versorgung mehrerer Familien im Bannalpgebiet. Muss ein Familienmitglied ins Tal, so ist die Bahn die einzige vernünftige Verbindung.Sie wird seit 50 Jahren privat betrieben und unterhalten. Aufgrund neuer gesetzlicher Vorschriften des Bundes mussten nun umfassende technische Neuerungen vorgenommen werden. Unter anderem wurde extra eine neue Steuerung konstruiert, welche nur noch ein Drittel des üblichen Marktpreises kosten soll. Der Prototyp kann nun für Folgeprojekte bei der „Spiesbahn“ erprobt werden. Dies soll künftig auch anderen kleinen Seilbahnen die Möglichkeit geben, ihre Technik finanziell tragbarer zu erneuern. Die Mitfinanzierung dieses Projektes mindert also nicht nur die Sorgen der Familie Durrer, sondern ist eine nachhaltige Investition in die Erschliessung von schwerereichbaren Berggebieten und in die Zukunft unserer Seilbahnkultur.

Ein kleiner Anschub kann manchmal Grosses bewirken.